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Aktuelles

Gelebtes Füreinander: das HPZ und die Städtischen Seniorenheime Krefeld

Posted on 09.03.2018 by
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Eine Erfolgsgeschichte und Best Practice für Inklusion – das bundesweit nachahmenswertes Kooperationsprojekt gelingender Kooperation für Menschen mit Behinderungen und Senioren. Seit 10 Jahren arbeiten Mitarbeiter mit Handicap des HPZ (Heilpädagogisches Zentrum Krefeld – Kreis Viersen gGmbH) auf Einzelaußenarbeitsplätzen im Städtischen Seniorenheim Cornelius de Greiff in Krefeld.

Erste Erfahrungen der Zusammenarbeit wurden dort gesammelt. Als das Seniorenheim 2012 in die neuen Räume des jetzigen Cornelius de Greiff Stiftes an der Mengelbergstraße 4 zog, war das HPZ-Team um Tatjana Masold schon zahlenmäßig gestiegen. Gleichzeitig erweiterte man die Kooperation, so dass die HPZ-Mitarbeiter jetzt auch in Routinearbeiten der Hauswirtschaft in den Wohnküchen integriert wurden. Es war einige Aufklärungsarbeit für die Anerkennung der HPZ-Unterstützungskräfte bei den Pflegekräften, bei den Senioren und ihren Angehörigen zu leisten. Da das inklusive Konzept von der Leitung der Seniorenheime und der Pflegeleitung befürwortet wurde, konnten anfängliche Bedenken und Vorurteile erfolgreich zerstreut werden. Zumal die HPZ’ler mit großem Engagement zeigten, was in ihnen steckt. Mittlerweile ist die Zahl Servicekräfte des HPZ auf 24 Personen angewachsen, die täglich in 3 Schichten arbeiten und 364 (!) Tage im Jahr. Der einzige Tag, an dem die gesamte Gruppe des HPZ nicht im Einsatz ist, ist der von allen sehr geschätzte Ausflugstag. „Dann merken wir hier im Seniorenheim, wie sehr wir die HPZ’ler vermissen: Nicht nur die Unterstützung bei der Arbeit, sondern vor allem ihre Fröhlichkeit, mit der sie hier für eine gute Atmosphäre sorgen, fehlen uns dann,“ berichtet Ramona Klar, Leiterin des sozialen Dienstes der Städtischen Seniorenheime GmbH.

Die Arbeit macht den HPZ-Team Spaß und vermittelt ihnen gleichzeitig das gute Gefühl, gebraucht zu werden und dadurch Wertschätzung zu erfahren – bei den Mitarbeitern des Seniorenheimes, aber auch bei den Senioren selbst. In einem Dankesbrief an Malte Wulbrand, den Leiter des Hauses de Greiff, hat HPZ-Mitarbeiter Dirk Keppler geschrieben, was seine Kollegen bestätigen können: „Es ist ein schönes Gefühl, mehr Verantwortung haben zu dürfen. Das hilft mir und ich versuche mit dieser Art von Selbstständigkeit sorgsam umzugehen... Ich habe an (...) Stärke gewonnen und versuche diese Stärke, so weit ich kann, auch an die Menschen, die hier leben, in dem kleinen Bereich meiner Arbeit weiter zu geben. Denn auch die alten Menschen hier brauchen ein Stück weit die Zukunft. Sonst leben sie nur in der Vergangenheit.“

 
Link zum Artikel vom 02.03.18 auf RP-Online:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/gelebte-inklusion-im-seniorenheim-aid-1.7429774

Link zu den Audiodateien, WDR5, Westblick, Sendung vom 01.03.18.
Beitrag Minute 9:20 bis 13:33
https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/159/1593694/wdr5westblick_2018-03-01_wdr5westblickganzesendung01032018_wdr5.mp3

 

Kurzlink: http://bit.ly/2CRxUOM